hat doch nicht den Weg bestimmt, sondern eher die Vernunft. Hab gestern nach Dienstschluss noch Kartons aus'm Haus geschleppt, den megaschweren Mülleimer runter an die Straße gebracht (tolle Wurst, R. hat Urlaub, hätte er ja gut mal machen können) und mir dann zuhause die Seele aus'm Leibe geflennt.

Mein Töchterlein hat mich aus dem Tief herausgeholt, mir tolle Tipps gegeben, wie ich im Wohnzimmer und Arbeitszimmer effektiv die Möbel stellen kann. Gleich gehts dann noch einmal zum Haus - bei diesem fiesen Wind und Regen den Mülleimer wieder hochschleppen. Dann werden die Bücherregale und Bretter ausgewaschen und eingeräumt. Hoffe, dass ich das heute schaffe. Fühl mich so leer und müde und hab extrem nahe am Wasser gebaut. Von R. null Reaktion oder Nachricht. Naja ... zumindest kann ich mich noch aufraffen, was zu tun und falle nicht in eine allzu tiefe Depression, obwohl ich mich nahe dran fühle.

Morgen habe ich mir Urlaub genommen, der Fensterbauer kommt, um die hakenden Fenster wieder gängig zu machen, Sohnemann bohrt und schraubt noch so einiges und ich werde weiter räumen. Am späten Mittag will der Tischler kommen und mir endlich die Arbeitsplatte montieren. Hoffentlich krieg ich das Schlauchgewirre ordentlich angeschlossen, damit Spül- und Waschmaschine endlich laufen können. Also bitte Daumen drücken!!!

Samstag bekomme ich noch einmal nen LT, dann muss der Rest aus der Schimmelbehausung geholt werden, vor allem das schwere Gäste-Schlafsofa. Um's Pferdi muss ich mich auch mal kümmern und die Kartonflut in den Kellerfluren muss auch noch abgearbeitet werden.

Langeweile habe ich nun wirklich nicht ....